PROJEKTAUSWAHL MARTIN KRATOCHWIL

leonard cohen gala HUBSI KRAMAR / Leonard Cohen Gala
musikalische Leitung

Eine Leonard Cohen Gala mit Hubsi Kramar und einem großartigen Team von MusikerInnen. Kramar machte seinem Publikum und sich selbst dieses Geschenk zu seinem 70iger - begleitet auf der Bühne von seiner "Theaterfamilie"

2018, Rabenhoftheater / Wien
goldfoss unlimited HALTUNG(EN) / Goldfuß unlimited
elektronische Livemusik

Researchprojekt - das Team verbringt eine Woche im sehsaal. Die neue Umgebung verändert alltägliche Abläufe, gewohnte Haltungen und Handlungen. Als Individuum umd im Kollektiv werden performative Strukturen mit Livemusik und Materialien erforscht.

2017, sehsaal / Wien
Hubsi Kramar und Sascha Tscheik HÄUPTLING ABENDWIND / Johann Nestroy
Theatermusik / Textvertonungen

Die Menschen im Österreich Nestroys sehnen sich nach einem Führer, dem sie sich als Futter anbiedern. Das Team um Hubsi Kramar macht den Weltuntergang zu einem äußerst vergnüglichen Abend. Wenn wir schon zugrunde gehen, dann wenigstens mit einem heftigen Lachen.

2016, Theater Akzent / Wien
STARKER STAUB
multimediale Performance

Die Tänzerin Bea von Schrader trifft auf Visuals von die.puntigam (Tagtool) und auf Musik von Martin Kratochwil. Im Urhof20, einem ehemaligen Arbeiterheim in Grünbach am Schneeberg, finden wiederholt Begegnungen zwischen diesen drei Künstlern statt. Im Mittelpunkt steht die Improvisation und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines gemeinsamen Weges.

2015, Urhof20 / Grünbach am Schneeberg
SKRIKER von Caryl Churchill
Theatermusik Live

Ein uraltes Mythenwesen, ein weiblicher Mephisto sprengt die Bühne: Skriker. Erbost über die Zerstörung der Natur durch die Menschen und den schwindenden Einfluß der Feenwesen übt sie Rache. Regie: Babett Arens

2015, KosmosTheater / Wien
THE MOMENT MATTERS
Performance

Der auf Langsamkeit spezialisierte Performancekünstler Frantschesko Slowman (slow forward) im Dialog mit Martin Kratochwil. Eine reduzierte Bewegungssprache und Klanggestaltung formieren sich zu einem spannungsgeladenen Prozeß von dichter Intensität.

2015, Urhof20 / Grünbach am Schneeberg
MUSTER
Goldfuß unlimited

Goldfuß unlimited ist ein Kunstverein der an Kooperationen mit Menschen interessiert ist, die im alltäglichen Leben Fremdbestimmung, Ausgrenzung oder Diskriminierung erfahren. Die Realisierung findet in einer künstlerischen prozesshaften Projektarbeit statt, nicht im therapeutischen oder sozialpädagogischen Kontext. Künstlerische Projekte werden im Spannungsfeld von bildender Kunst, Performance, Medienkunst, Architektur umgesetzt.

2015, Wuk Wien
AD HOC ZEICHNEN
Liveperformance

Die Schnelligkeit meiner Zeichentechnik kommt meinem Bedürfnis nach Unmittelbarkeit sehr entgegen. In einem fließenden und intuitiven Prozeß entstehen die Bilder - eine Welt figurativer skizzenhafter Erscheinungen.

2014, privat
lechts und rinks_ernst jandl LECHTS UND RINKS
Theater mit Musik

Vertonungen von Texten des Autors Ernst Jandl durch Martin Kratochwil kamen in der von Rüdiger Hentschel montierten und inszenierten Produktion zur Aufführung. Babett Arens, Rüdiger Hentzschel, Max Hoffmann, Wolfgang Lesky, Leopold Selinger waren die Ausführenden, begleitet vom Komponisten am Klavier, Günther Schiebeck am Bass und Alfred Bäck an der Perkussion.

2011, Theater Scala in Wien

Ernst Jandl/Kratochwil: Won de Frau


Ernst Jandl/Kratochwil: Die Schinke und das Wurst
WABI SABI PAVILLION
ein visionärer Freiraum

Mein Freund und Kunstpartner Max Lorenz hat eigenhändig einen Pavillion aus Holz gebaut und damit einen Ort und Treffpunkt geschaffen, wo wir ohne Restriktionen und Beschränkungen unsere künstlerischen und darüber hinausgehenden Ideen umsetzen können. Der Raum versteht sich als Gegenentwurf zu einer auf kommerziellen und gewinn-orientierten Kriterien basierenden Haltung und stellt den Inhalt in den Mittelpunk: experimentelles, künstlerisches, suchendes, sozialutopisches und offenes Tun.

wabi_sabi_pavillion klick info blog

WIENER BLUT
oper-rette sich, wer kann

ist ein besonderes Juwel unter den Schätzen österreichischen Musikschaffens. Um sich einzuschleimen und ihre Anpassungsfähigkeit und Integrationswilligkeit unter Beweis zu stellen, präsentiert sich eine kuschelige Migranten-Kompanie, die mit totalem Einsatz dieses Juwel so operettet, wie es keine Heimattruppe artentfremdeter schmachtfetzen und walzern könnte. Mit viel Musik, viel Schräglage und einem riesigen Ensemble! Fun!

Koproduktion: Das Kunst / Hubsi Kramer
2011, 3raum Anatomietheater


Kanao/Kölbl/Kratochwil: Verkaufts mei Gwond


























eva d._martin kratochwil RAUSCH
Musikcabaret

In Zusammenarbeit mit der Kabarettistin Eva D. ist ein Programm mit Songs entstanden. Die Texte stammen aus der Feder von Eva D. und wurden von Martin Kratochwil vertont und live begleitet. Stilistisch angesiedelt zwischen Chanson, Jazz, Blues und Schlager unterstützen diese die weite emotionale Bandbreite der Thematik. Die Musik ist auf CD erhältlich.

2009 Premiere in "Die Kulisse" in Wien
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marin kratochwil_max lorenz_holzzeit HOLZZEIT
installation mit soundenvironment
Das Bedürfnis nach Klarheit und Reduktion hat Max Lorenz und Martin Kratochwil zu dieser Gemeinschaftsarbeit zusammen-geführt. Entstanden ist ein modular flexibles Raumkonzept, das auf Holzobjekten und aus diesen gewonnenen Klängen beruht. Es wird eine Atmosphere geschaffen, die zum Verweilen und Innehalten einläd - ein Ort, der sich als Gegenpol zu einer mit Reizen und Information überfrachteten Alltagswelt versteht.

2011, Klangturm St. Pölten, wo eine Auskoppelung des Projektes zu sehen ist
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NO CAGE BUT JOHN
Klanginstallation

Die Verbindung von Bildnerischen Objekten und Klängen hat zu diesem Projekt geführt. Ein alter Vogelkäfig, aus dem elektronisch generierte Klänge tönen, die an Vogelgezwitscher erinnern.

2010 wabi sabi pavillion










lucy mcevil_stephan eibel erzberg STEPHAN EIBEL ERZBERG
Gedichtvertonungen

Eine wiederholte Zusammenarbeit mit dem Autor Stephan Eibel Erzberg schlug sich in zahlreichen Vertonungen wieder. Die pointiert prägnanten Texte des Dichters sind eine tolle Herausforderung für den Komponisten. Viele der so entstandenen Songs sind in das Repertoire von Lucy McEvil übergegangen.

2010 Eisenerz Art, im Hintergrund Werke von Munichthal


McEvil/Eibel Erzberg: Im Ausseerland


McEvil/Eibel Erzberg: Ich bin kein Rauchfangkehrer

aktionstheaterensemble_erik leidal_die perser Aktionstheaterensemble_Die Perser
Theater and Songs

Die wiederholte Zusammenarbeit mit Martin Gruber und seinem herrlich provokanten Aktionstheaterensemble hat zu unterschiedlichsten Kompositionen geführt. In der Produktion "Die Perser" war eine ätherische Figur aus dem Totenreich mit dem vielseitigen amerikanischen Sänger Erik Leidal besetzt - eine tolle Herausforderung für den Komponisten.

2003, Festspielhaus Bregenz


Erik Leidal/Martin Kratochwil Die Perser

lucy mcevil_winterreise.jpg WINTERREISE
Arrangements

Die Bearbeitung von Schuberts Winterreise für Klavier, Bass und Vibraphon wurde auf die Chanteuse Lucy McEvil zugeschnitten. Die Abbildung zeigt den Seziersaal des 3raum-Anatomietheaters, wo das Werk mit Lucy McEvil und Band zur Aufführung gebracht wurde. Hubsi Kramers Theater ist in den letzten Jahren ein wichtiger Ort für Martin Kratochwil geworden.

2007, 3raum-anatomietheater in Wien


McEvil/Schubert/Kratochwil: Die Wetterfahne
tanztheater homunculus_martin kratochwil TANZTHEATER HOMUNCULUS Kompositionen für Tanz
Die Zusammenarbeit mit Homunculus begann vor fast 30 Jahren. Zunächst als Tänzer, später als Komponist und Sounddesigner tätig, wurde in dieser künstlerischen wie freundschaftlichen Verbindung die Basis der Leidenschaft für das Theater gesetzt. Diese hat sich in zahlreichen Bühnenmusiken für unterschiedlichste Auftraggeber niedergeschlagen.

klick video  oh it`s vienna 1995


klick video  im treibhaus 1994
















marin kratochwil_silvia both SPONTANZ
Improvisationsprojekt
ist ein Duoprojekt mit der Improvisationskünstlerin Silvia Both, bei dem Martin Kratochwil als Musiker und Darsteller szenisch präsent ist. Das Aufeinandertreffen von zwei Bühnenfiguren, die mittels Tanz und Musik miteinander in Beziehung treten und ihre Konflikte austragen, ist Ausgangspunkt dieser absurd-grotesken Performance.

2004, Premiere Kosmostheater in Wien